Die Brücke der Gezeiten [Rezension]

Die Brücke der Gezeiten
Ein Sturm zieht auf

David Hair

Übersetzt von Michael Pfingstl
Ausgabe von 2013
512 Seiten, Penhaligon Verlag

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„Die Zeit wartete nicht, nicht einmal auf Ramita.“
„Alaron sah die großen Umrisse am Himmel zuerst, die dunklen Silhouetten, die sich von Nordosten her näherten.“
„Sie wollte gerade um Hilfe schreien, als ein Feuerstrahl von entsetzlicher Schönheit sich über die Königin ergoss.“

Der Autor:

David Hair wurde in Neuseeland geboren und schreibt bereits seit längerem Bücher, bisher jedoch nur Jugendromane. Die Brücke der Gezeiten ist sein erstes Werk für Erwachsene. Er hat bereits viel von der Welt gesehen und auch in England und Indien gelebt. Mittlerweile ist er wieder in Neuseeland sesshaft geworden und lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Wellington.

Die Story:

Die Brücke der Gezeiten – Ein Sturm zieht auf spielt in Urte, auf dem die beiden Kontinente Yuros und Antiopia nur durch eine riesige Brücke verbunden sind, die sich alle 12 Jahre aus dem Meer erhebt. Doch die Bewohner des nördlichen Kontinents Yuros sehen darin nichts Gutes und schicken bereits zum dritten Mal eine Armee in den Süden, um ihn zu erobern. Sie sehen sich im Vorteil, denn sie haben die Magi: Mit magischen Kräften ausgestattete Krieger, die unbezwingbar scheinen. Doch das Schicksal von Urte liegt nicht in der Hand von vielen. Es liegt in der Hand von Elena, Alaron und Ramita.

Die Brücke der Gezeiten ist eine Serie und soll insgesamt 4 Bücher umfassen:
– Ein Sturm zieht auf
– Am Ende des Friedens (erscheint im August 2014)
Zwei weitere sind in Planung

Meine Meinung:

Das Buch stand bereits seit der Veröffentlichung auf meiner Wunschliste und nun habe ich es endlich gelesen. :) Am Anfang hatte ich einige Schwierigkeiten reinzukommen, da die ganzen neuen Begrifflichkeiten und die Ausführungen über geschichtliche Ereignisse mich ein wenig überforderten. Doch das legte sich schnell und ich war mittendrin.
Die Geschichte, erzählt aus verschiedenen Perspektiven und mit gelungenen Charakteren, ist durchweg spannend und man möchte nicht aufhören zu lesen. Auch die Zitate am Anfang jedes Kapitels haben mir gut gefallen.
Einen Minuspunkt gibt es aber dann doch: Lakh ist Indien. Jedes Mal, wenn die Kapitel in Lakh spielten, hatte ich das Gefühl, einen normalen Roman über Indien zu lesen und war dann beinahe irritiert wenn man im nächsten Kapitel wieder in der fantastischen restlichen Welt landete. Hair hat einige Zeit in Indien gelebt und es ist auch ein faszinierendes Land, aber ich finde man sollte es nicht 1:1 in einen Fantasy Roman übernehmen und es lediglich anders nennen.
Ansonsten kann ich das Buch aber nur weiterempfehlen, mir hat es richtig gut gefallen und es war ein toller Begleiter für unterwegs. Man fühlt mit den Charakteren, baut Bindungen auf und will wissen, wie es weitergeht. Besonders gefallen haben mir die Frauencharaktere. Cera, Elena und Ramita sind starke Frauen, jede auf ihre eigene individuelle und liebenswerte Weise.
Es ist ein wundervoller Start in diese Serie und ich kann die Folgebände kaum abwarten. :)

Auf jeden Fall lesenswert!

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PS: Das Buch ist ein Rezensionsexemplar vom Penhaligon Verlag. Vielen vielen Dank dafür!

Zu kaufen: hier oder aktuell in jeder Buchhandlung mit einer Fantasy Abteilung ;)
ISBN: 978-3-7645-3128-7

Nächstes Buch: Mir fehlt ein Tag zwischen Sonntag und Montag – Katrin Bauerfeind

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