Die Brücke der Gezeiten (2) [Rezension]

Die Brücke der Gezeiten
Am Ende des Friedens

David Hair

Übersetzt von Michael Pfingstl
Ausgabe von 2014
541 Seiten, Penhaligon Verlag

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“Wenn ich im Moment meines Todes noch einmal die Arken sehen darf, dann ist es ein guter Tod“

Achtung! Dies ist der zweite Band der Saga! Meine Rezension zu Band 1 findet ihr hier.

Der Autor:

David Hair wurde in Neuseeland geboren und schreibt bereits seit längerem Bücher, bisher jedoch nur Jugendromane. Die Brücke der Gezeiten ist sein erstes Werk für Erwachsene. Er hat bereits viel von der Welt gesehen und auch in England und Indien gelebt. Mittlerweile ist er wieder in Neuseeland sesshaft geworden und lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Wellington.

Die Story:

Die Geschichte Urtes geht weiter und mit ihr all die Konflikte, Intrigen und Beziehungen auf Anthiopia und Yuros, während die Mondflut und der unvermeidliche Krieg immer näher rücken. Doch drei Menschen haben einen erheblichen Einfluss auf das Schicksal aller, obwohl sie sich selbst für ganz normale Menschen halten: Alaron, ein zurückgewiesener junger Magus mit einer Verschwörungstheorie, Elena, eine Kämpferin die sich für die gute Seite entschieden hat und Ramita, die zwischen ihren Ehemann und ihrem Geliebten entscheiden muss.

Die Brücke der Gezeiten ist eine Serie und soll insgesamt 4 Bücher umfassen:
– Ein Sturm zieht auf
– Am Ende des Friedens
Zwei weitere sind in Planung

Meine Meinung:

Anfangs kommt man durch eine kurze Zusammenfassung des ersten Buches wieder wunderbar in die Geschichte rein und ist sofort wieder mittendrin. Während mir beim ersten Band noch einiges an Handlung fehlte, weil so viel erklärt wurde, war dieses Buch voller unerwarteter Wendungen und spannend bis zur allerletzten Seite. Spätestens ab der Mitte des Buches wollte ich es nicht mehr aus der Hand legen, weil es so spannend war.
Elena, Alaron und Ramita sind immernoch die Hauptcharaktere und wachsen einem immer mehr ans Herz. Diese Verbindung macht das Erlebnis natürlich noch deutlich spannender und auch die kurzen Absätze aus der Sicht der Bösen ermöglicht gute Einblicke und vor allem den Beziehungsaufbau zu den Charakteren.
Leider hat mich auch bei diesem Band wieder gestört, dass er einfach viele Elemente aus „unserer normalen“ Welt in die fiktive überträgt und ihnen lediglich andere Namen gibt – allerdings war es beim ersten Buch deutlich schlimmer als in diesem. Hair hat sich in diesem Buch deutlich gesteigert, jedoch fiel es mir auch hier wieder schwer ein Zitat auszuwählen. Nicht nur, weil es verschiedene Hauptpersonen gibt, sondern auch weil es so gut wie keine Sätze gibt, die man ohne den Kontext schön zitieren könnte. Das mindert das Leseerlebnis an sich jedoch wenig.
Natürlich hätte ich mir ein schöneres Ende für diesen Teil gewünscht, aber die Saga ist ja noch nicht zu Ende geschrieben und ich kann es gar nicht abwarten, bis der nächste Teil erscheint.

Ein unglaublich fesselndes Buch!

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PS: Dieses Buch ist ein Rezensionsexemplar vom Penhaligon Verlag. Vielen Dank dafür! :)

Leseprobe: hier
Verlag: Penhaligon Verlag
Zu kaufen: hier oder aktuell in jeder Buchhandlung mit einer Fantasy Abteilung ;)
ISBN: 978-3-7645-3126-3

Nächstes Buch: Freitags in der Faulen Kobra – Stefan Nink

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